Flüchtiges Zuhause

Temporäre Räume

Wie unterscheidet sich temporäre Architektur von der permanenten Architektur? Was verbindet sie mit Mobilität und Flexibilität? Wie wollen, sollen und müssen wir uns räumlich organisieren um raumbedürftige Menschen in Europa, der Schweiz und in der Region Basel bei uns zu integrieren? Gibt es Alternativen zu den temporären Bauformen?

Die Welt und die in ihr lebenden Menschen sind in grosser Bewegung. Gemäss UNHCR befinden sich erstmals seit dem zweiten Weltkrieg mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht im Ausland oder leben als Vertriebene im eigenen Land. Für das Jahr 2016 werden die Zahlen noch dramatischer ausfallen. Asyl- und Arbeitssuchende, Hungernde und Vertriebene verlassen ihr Zuhause und sind gezwungen, sich in Notunterkünften provisorisch einzurichten. Wir haben nicht nur ein humanitäres Flüchtlingsproblem, sondern auch ein akutes Wohnungsproblem, das nun immer mehr in die öffentliche Debatte gelangt.
 
Temporäre Bauformen kennen wir bereits seit langem z.B. als alltägliche Behausungen der Nomadenvölker, als Expeditionsunterkunft, als Notunterkunft nach Naturkatastrophen, als Raumerweiterung bei Platzmangel oder als temporäre Orte für spezielle, auch religiöse Veranstaltungen (z.B. Kumbh Mela, Indien). Wie unterscheidet sich temporäre Architektur von der permanenten Architektur? Was verbindet sie mit Mobilität und Flexibilität? Wie wollen, sollen und müssen wir uns räumlich organisieren um raumbedürftige Menschen in Europa, der Schweiz und in der Region Basel bei uns zu integrieren? Gibt es Alternativen zu den temporären Bauformen?
 
'Flüchtiges Zuhause – Temporäre Räume' soll Zusammenhänge und Möglichkeiten aufzeigen, wie wir die räumliche Situation in der Welt verbessern können.

Ausstellung
Ausstellung der Harvard University, South Asia Institute, Cambridge 'Kumbh Mela. The Ephemeral Megacity'. Ein Forschungsprojekt der Harvard University zur grössten temporären Stadt der Welt für 80 Millionen Besucher.
IKEA Refugee Shelter mit Porträts von Flüchtenden und Eindrücken aus Lagern. 

Sponsoren
die Veranstaltungsreihe findet statt mit freundlicher Unterstützung von 'CMS Christoph Merian Stiftung', 'Swisslos Basel-Landschaft', 'Swisslos Fonds Basel-Stadt', 'The South Asia Institute of Harvard University'.

Veranstaltungen zu diesem Projekt

Flüchtiges Zuhause No.1 06.04.2016 18:00

Uli Schmid, UN World Food Programme, Senior Expert, Humanitarian Action Program, Innovation and ...

Flüchtiges Zuhause No.2 13.04.2016 18:00

Farrokh Derakhshani, Director Aga Khan Awards for Architecture, Genf
'Architecture for ...

Flüchtiges Zuhause No.3 20.04.2016 18:00

Kay Strasser, Dipl. Dipl.-Ing., Haiti team volunteer, Architecture for Humanity, Wien
'From ...

Flüchtiges Zuhause No.4 27.04.2016 18:00

Beat Presser, Fotograf, Basel, Berlin
'Temporäre Welten - ein Leben unterwegs'

BEAT ...

Flüchtiges Zuhause No.5 11.05.2016 18:00

Daniel Fuhrhop, Architekt, Autor, Verleger, Oldenburg
'Verbietet das Bauen - Platz für ...

Flüchtiges Zuhause No.6 25.05.2016 18:00

Pascal Schwarz, Stv. Chef Stabsbereich Bundeszentren
'Unterbringung von Asylsuchenden in ...

Flüchtiges Zuhause No.7 30.05.2016 18:00

Rahul Mehrotra, Architect and Urban Planer, Mumbai, Boston
'Kumbh Mela Mapping the Ephemeral ...

Flüchtiges Zuhause No.8 01.06.2016 18:00

John van Leer, Engineer and Industrial Designer, Better Shelter, Stockholm
'Better Shelters ...

Flüchtiges Zuhause No.9 08.06.2016 18:00

Max Schwitalla, Dipl. Architekt ETH, Studio Schwitalla, Berlin
'Urbanes Regal - Wohnhaus für ...

Flüchtiges Zuhause No.10 15.06.2016 18:00

Andres Bosshard, Klangkünstler und Musiker, Zürich
'Flüchtige Klangwelten'
 

Flüchtiges Zuhause No.11 22.06.2016 18:00

Ruth Berktold, Prof., Yes Architecture, München, New York
'Y.ESCAPE - Integrative ...

Flüchtiges Zuhause No.12 29.06.2016 18:00

Regula Küng, Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt, Leiterin Fachstelle ...