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Erweiterungsbau Fondation Beyeler Riehen – Studienauftrag

Blaser Architekten erarbeiteten zusammen mit Nakamura & NAP Architekten, Tokyo, Vogt Landschaftsarchitekten, Schnetzer Puskas Ingenieure und Transsolar Klima Engineering, als eines von total 11 Teams einen Studienauftrag für den Erweiterungsbau der Fondation Beyeler in Riehen. Der geplante Neubau kommt in den Iselin-Weberscher Park in Nachbarschaft zum bestehenden Museumsbau im Berowergut zu liegen. Wie die bestehende Museumsanlage wird auch die Erweiterung in einen wunderschönen Landschaftspark eingebettet. Das neue Gebäude kann so als Ergänzung des Museums wahrgenommen werden und dennoch eine eigene Identität und ein eigenes Pofil erhalten. Es soll dem Entwicklungspotenzial des meistbesuchten Kunstmuseums der Schweiz zusätzlichen Raum geben und Nutzungen ermöglichen, die so im bestehenden, vollausgelasteten Gebäude des Architekten Renzo Piano nicht möglich sind. Die Jurierung der Projekte erfolgt nach einer Schlusspräsentation im Juli 2016.

Stücki Business Park – Vollausbau

2001 gewannen Blaser Architekten einen Studienwettbewerb für die 23'000 m2 grosse Parzelle zwischen den Geleisen der Deutschen Bahn und dem Stücki Areal im Nordosten von Basel. In der Folge entstand als Teilprojekt von 2006 bis 2012 der Stücki Business Park, ein Labor- und Bürogebäude mit flexibler Nutzung im Bereich 'Life Sciences' und höher gestellten Gewerbes. Die Ebene der 'Höhenstrasse' dient dabei als Eingangs- und Kommunikationsebene. Darüber liegen sechs Labor- und Büroetagen. Durch die innovative Fassadengestaltung mit einer eigens entwickelten Hightech-Membran in einer Fassadenlänge von 232 m wurde das Gebäude zu einem 'Eyecatcher'.

15 Jahre nach Abschluss des Studienwettbewerbs wurden wir nun von der Eigentümerin Swiss Prime Site mit der Erweiterung zum ursprünglich geplanten Vollausbau des Areals betraut. So entstehen in den nächsten Jahren anstelle der bestehenden Parkplätze vier weitere Baukörper mit Labor- und Büronutzung, die ebenfalls über die 'Höhenstrasse' erschlossen werden.

Flüchtiges Zuhause

Temporäre Räume

Die Welt und die in ihr lebenden Menschen sind in grosser Bewegung. Gemäss UNHCR befinden sich erstmals seit dem zweiten Weltkrieg mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht im Ausland oder leben als Vertriebene im eigenen Land. Für das Jahr 2016 werden die Zahlen noch dramatischer ausfallen. Asyl- und Arbeitssuchende, Hungernde und Vertriebene verlassen ihr Zuhause und sind gezwungen, sich in Notunterkünften provisorisch einzurichten. Wir haben nicht nur ein humanitäres Flüchtlingsproblem, sondern auch ein akutes Wohnungsproblem, das nun immer mehr in die öffentliche Debatte gelangt.
 
Temporäre Bauformen kennen wir bereits seit langem z.B. als alltägliche Behausungen der Nomadenvölker, als Expeditionsunterkunft, als Notunterkunft nach Naturkatastrophen, als Raumerweiterung bei Platzmangel oder als temporäre Orte für spezielle, auch religiöse Veranstaltungen (z.B. Kumbh Mela, Indien). Wie unterscheidet sich temporäre Architektur von der permanenten Architektur? Was verbindet sie mit Mobilität und Flexibilität? Wie wollen, sollen und müssen wir uns räumlich organisieren um raumbedürftige Menschen in Europa, der Schweiz und in der Region Basel bei uns zu integrieren? Gibt es Alternativen zu den temporären Bauformen?
 
'Flüchtiges Zuhause – Temporäre Räume' soll Zusammenhänge und Möglichkeiten aufzeigen, wie wir die räumliche Situation in der Welt verbessern können.
 
Dauer 6. April 2016 bis 29. Juni 2016
 

Ausstellung
Ausstellung der Harvard University, South Asia Institute, Cambridge 'Kumbh Mela. The Ephemeral Megacity'. Ein Forschungsprojekt der Harvard University zur grössten temporären Stadt der Welt für 80 Millionen Besucher.
IKEA Refugee Shelter mit Porträts von Flüchtenden und Eindrücken aus Lagern. 

Veranstalter
schauraum-b 

Vortragsreihe
Über den Zeitraum der Veranstaltung finden interessante kostenlose Vorträge mit Publikumsgespräch statt.
Programm: events
 
Sponsoren
die Veranstaltungsreihe findet statt mit freundlicher Unterstützung von 'CMS Christoph Merian Stiftung', 'Swisslos Basel-Landschaft', 'Swisslos Fonds Basel-Stadt', 'The South Asia Institute of Harvard University'.
 

Blaser Architekten AG - Relaunch Firmenbuch

Wir erneuerten unser Firmenbuch, das uns einige Jahre gute Dienste geleistet hat. Das überarbeitete Firmenbuch kommt nun seit Januar 2016 frisch daher und passt auch in Ihre Jackentasche. Gerne können Sie das Buch bei uns beziehen.
 
Bestellungen mit Vermerk 'Firmenbuch' unter: mail(at)blaserarchitekten.ch

Medartis im Stücki Business Park - Erweiterung Produktion

Für die in der Medizinaltechnik tätige Firma Medartis AG bauten wir 2009 im Stücki Business Park ihre neuen Produktionsflächen und Büroräume ein. Seither befindet sich der Hautpsitz der Firma an diesem Standort.
 
Die Flächen des Unternehmens erstrecken sich über zwei Gebäude und umfassten bisher eine Gesamtfläche von rund 7'000 m2, wovon ca. 4'000 m2 auf die Produktion entfallen. Nebst Büroräumlichkeiten bauten wir auch repräsentative Räume für den Kundenempfang, Ausstellungs- und Loungebereiche sowie ein Auditorium für Schulungszwecke und Präsentationen. Die Räume spiegeln in ihrer Gestaltung und in der Auswahl der Materialien die interne Firmenkultur wieder: Offenheit, Transparenz, Innovation, Kommunikation, Kompetenz und Menschlichkeit.
 
Der Erfolg der Firma verlangte nach einer Vergrösserung des Raumangebots. Im Januar 2016 haben wir mit den Bauarbeiten für die Erweiterung der Produktionsflächen im 3. Obergeschoss des Hauses D begonnen. Dadurch gewinnt die Firma rund 900 m2 Fläche dazu. Fertigstellung und Bezug der neuen Räumlichkeiten ist im Juni 2016.

 

Credit Suisse, Liestal

Im Januar 2016 konnte die neu eingebaute Credit Suisse Filiale im Gebäudekomplexe ZENTRALiestal für die Kundschaft geöffnet werden. 
Die neue Geschäftsstelle befindet sich direkt beim Bahnhof Liestal und wurde nach dem neuen kundenorientierten Corporate Design in einen der beiden neuen Gebäudekomplexe eingebaut. Blaser Architekten übernahmen dabei als Architekten und Generalplaner den Mieterausbau für die Credit Suisse im Unter- und Erdgeschoss, sowie der Büroflächen im Obergeschoss. Durch die Anordnung der Raumflächen wird der Bezug zum Bahnhofplatz zu einem zentralen Element. Die Ausformulierung der Lichtführung ins Innere des Gebäudes und die Zonierung der verschiedenen Nutzungen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen vorhandenen Raumhöhen sind zentrale Themen des Entwurfs.

EFH Bruderholz

Das grosszügige Einfamilienhaus auf dem Bruderholz aus den 1960'er Jahren wurde von Blaser Architekten umfassend renoviert. Der bestehende Grundriss wurde bis auf die Anbindung der Küche an den Wohnbereich und einen Eingriff zur Vergrösserung des Bads im Obergeschoss nicht verändert. Im Obergeschoss ist nun die Shedform des Daches teilweise auch in den Zimmern ablesbar. Das ganze Gebäude verfügt über einen hochwertigen Ausbau, der sich auch an verschiedenen Einbaumöbeln abzeichnet. Der bereits im Bestand gut an den Wohnraum angebundene Aussenbereich wurde durch einen Pool ergänzt.
 

EFH in Bottmingen - Sanierung eines Gebäudes von Werner Blaser

Die Einfamilienhäuser an der Weichselmattstrasse 22 und 24 in Bottmingen wurden 1969 von Werner Blaser erbaut. Der Grundriss der Häuser misst je 12x12m und wurde als Stahlskelettbau ausgeführt. Die äusseren Stahlelemente bestehen aus Corten Stahl. Die grosszügig verglasten Fassaden wurden mit Sichtmauerwerk ausgefacht.
 
Das Gebäude Nr. 24 wurden einer umfassenden Renovation unterzogen. Die Fassaden wurden saniert, die Hautechnik erneuert, sämtliche Oberflächen aufgefrischt sowie eine neue Küche und Bäder eingebaut. Nebst einer neuen Heizung erhielt das Gebäude Sonnenkollektoren für die Warmwasseraufbereitung auf dem Dach. Der Garten wurde neu angelegt, so dass das transparente Einfamilienhaus wieder wie zu Beginn in ein grünes Kleid eingebettet ist.

Novartis Campus Virchow 16 - Buch im Christoph Merian Verlag

Das Gebäude mit der Adresse Virchow 16 wurde vom indischen Architekten Rahul Mehrotra entworfen und von Blaser Butscher Architekten als Local Architects ausgeführt. Nun liegt das  Buch als 16. Band der Monografiereihe des Novartis Campus im Christoph Merian Verlag vor. Es enthält Fotos des international renommierten Fotografen Iwan Baan, die einen guten Eindruck des Labor- und Bürogebäudes vermitteln.

weitere Informationen: www.merianverlag.ch

EFH Goetsch - Öffnung und Erweiterung nach Aussen

Die Bauherrschaft wünschte sich eine grosse überdeckte Terrasse ohne die Belichtung des dahinterliegenden Wohnraumes zu verschlechtern. Die Lösung bestand darin, die Geometrie der überdeckten Terrasse einerseits den Begebenheiten des bestehenden Wohnhauses und andererseits dem Sonnenverlauf anzupassen. Zusätzlich wurde das Fenster zum Wohnzimmer vergrössert und durch eine nahezu rahmenlose Schiebeverglasung ersetzt. Das in Holzkonstruktion erstellte Dach aus CLT (Cross Laminated Timber) überspannt eine Fläche von 14m2.

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