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Kost Sport Freie Strasse Basel

Das Wohn- und Geschäftshaus liegt an attraktivem Standort an der Freie Strasse 51, in der Haupteinkaufsmeile Basels, wo sich internationale Labels und exquisite Boutiquen aneinanderreihen. Im Zuge des Umbaus der gesamten Liegenschaft bot sich eine neue Nutzungseinteilung des Hauses an, die auf den sich ändernden Retail- und Wohnungsmarkt reagiert.

Die unteren drei Etagen sollen dem Retail treu bleiben und wurden vom Modelabel Massimo Dutti bezogen. In den drei obersten Geschossen entstanden sechs Wohnungen im gehobenen Preissegment. Die Wohnungen zeichnen sich durch offene Grundrisse mit grosszügigen Ess- und Wohnbereichen aus. Die beiden zur Hof- und Münsterseite hin orientierten Wohnungen in den oberen Geschossen, wurden als Maisonette Wohnungen ausgebildet. Die oberste, in der Dachschräge liegende Etage, verbindet sich über eine Galerie mit den darunterliegenden hellen Wohnräumen. Alle Wohnungen fügen sich individuell in die bestehende Bausubstanz ein und wurden zu einem Schmuckstück im urbanen Umfeld. Eine grosszügige, für das ganze Haus zugängliche Dachterrasse, unterstreicht die attraktive Wohnlage.

Blaser Architekten planten in den Retail-Geschossen den Grundausbau, in den oberen vier Stockwerken zusätzlich den Innenausbau.

Lonza AG, Basel

Der Büro- und Laborausbau für die Firma Lonza AG im Stücki Business Park wurde im Oktober 2016 fertiggestellt. Lonza bezieht den Kopfbau Haus A auf dem Level 7. Auf einer Fläche von ca. 1’000m2 wurden sechs Biosafetylevel 2 (BSL-2) Labore, Meetingräume, eine Teeküche inkl. Lounge und Büros realisiert. Es wurden unterschiedliche Bürokategorien gewünscht, die vom Einzel- bis zum OpenSpace Office reichen.

Die Strukturierung des Grundrisses wird bereits durch die Grundstruktur des Gebäudes vorgegeben. Das Laborsetting wird an der Ostfassade, im tieferen Gebäudetrakt platziert. So werden Laborgrössen von 45-65m2 erreicht. Die dazugehörigen Nebenräume, wie auch Teeküche, Serverraum und ein Meetingraum werden in der Sekundärzone positioniert. Die Büros, die Lounge, sowie der grosse Meetingraum sind an der West- und Südfassade lokalisiert. Durch die Abtrennung der beiden Bereiche Labor und Büro via Brandschutzschiebetür und –tor, wird eine Einheit gebildet, die die kommunikative und produktive Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche fördert.

Die Gestaltung der Räumlichkeiten beschränkt sich in Bezug auf die Materialien auf eine schlichte, helle und geradlinige Erscheinung. Die Möblierung der Räume erfolgte durch die Mieter.

Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Totalunternehmer S+B Baumanagement innerhalb von kurzen 12 Monaten geplant und realisiert.

EFH Binningen

Bereits im 2008 erfuhr das in den 70er Jahren erbaute Einfamilienhaus in Binningen bauliche Eingriffe, die sich vor allem auf die Bereiche Wohnen und Aussenraumgestaltung bezogen.

Im 2015 entschied sich die Bauherrschaft zu einem weiteren Umbau, der in erster Linie die Küche und die Bäder, sowie die Gestaltung der Fassade betraf. Im Zuge der Badsanierung im Obergeschoss wurde auch das Layout des Elternschlafzimmers angepasst und eine grosszügige Ankleide eingebaut. Durch den Einbau neuer, nahezu rahmenloser Fenster im Koch- und Essbereich wurde der Bezug zum Gartensitzplatz und der weitläufigen Gartenanlage geschaffen. Das ursprünglich durch seine unterschiedliche Materialität uneinheitlich wirkende Fassadenbild wurde mit einfachen Massnahmen vereinheitlicht und somit modernisiert.

Dufte! No.9 - NEUES DATUM !

Mittwoch, 14. Dezember 2016 - 18:00

ACHTUNG: Der Vortrag findet nicht wie angekündigt am 23. November statt, sondern musste AUF DEN 14. DEZEMBER VERSCHOBEN WERDEN.

'Senses, Mind and Architecture', Lecture in English
Juhani Pallasmaa, Professor of Architecture, Helsinki University of Technology, Juhani Pallasmaa Architecture Office, Helsinki

JUHANI PALLASMAA ist ein finnischer Architekt und Architekturtheoretiker, der eine zu allen Sinnen sprechende Baukunst fordert. Er führte von 1983 bis 2012 sein eigenes Architekturbüro, amtete als Direktor des Museums für finnische Architektur in Helsinki und ist emeritierter Professor an der Helsinki University of Technology. Heute lehrt er als Gastprofessor an verschiedenen Hochschulen in den USA.

Juhani Pallasmaa veröffentlichte zahlreiche Bücher und Essays. ‚Die Augen der Haut – Architektur und die Sinne‘ wurde zu einem Klassiker und weltweiten Standardlehrbuch der Architekturtheorie.

Dufte!

Der Geruch der Architektur.

Der Mensch hat fünf Sinne mit denen er seine Umwelt wahrnimmt. Archi­tekten und Designer konzentrieren sich vor allem auf die visuelle Wahrnehmung, die Architektur spricht aber auch den Geruchssinn an.

Jedes Material, jeder Raum oder Ort verfügt über seinen eigenen Geruch. Dieser wirkt direkt auf unser Wohlbefinden und auf unsere Orientierung. 
Wir verbinden damit zum Beispiel gute und schlechte Eigenschaften eines Materials, eines Raumes oder eines Ortes.

Düfte und Gerüche haben das Potential Emotionen hervorzurufen, Erin­ner­ungen zu wecken und die Orientierung zu erleichtern. Ob natürlich oder künstlich hergestellt, ob von einem Produkt oder einem Material ausgehend oder als Geruchsmischung in einem Raum oder in der Umgebung wahrnehmbar, sie alle wirken unmittelbar und direkt über das Gehirn. Sie stimulieren unser Verhalten und unsere Wahrnehmung. Sie graben sich tief in das Langzeitgedächtnis ein, werden so zu wichtigen Erinnerungsträgern und tragen zum räumlichen Wohlbefinden bei.

Ziel der Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und einer Ausstellung ist es, die Wirkung vom Geruch der Materialien und der Duftstoffe auf den Menschen im Raum aus verschiedenen Positionen zu betrachten und individuell zu erfahren, sowie die Anwendungsgebiete und Wirkungsweise von Duftstoffen im Raum kennenzulernen.

Dauer 31. August 2016 bis 21. Dezember 2016
 
Ausstellung
Architekturräume und Materialien mit den dazu passenden Düften.
Architekturfotografie: Hans H. Münchhalfen, Basel
Düfte: Andreas Wilhelm, Wilhelm Perfume, Zürich, Dubai
Besichtigung der Ausstellung ausserhalb der Vortragszeiten bitte auf Anmeldung an ofringeli@blaserarchitekten.ch
 
Veranstalter
schauraum-b 
 
Vortragsreihe
Über den Zeitraum der Veranstaltung finden interessante kostenlose Vorträge mit Publikumsgespräch statt.
Programm: events
 
Sponsoren
die Veranstaltungsreihe findet statt mit freundlicher Unterstützung von 'CMS Christoph Merian Stiftung'.
 
Die Veranstaltungsreihe ist auch Teil der 'Architekturtage 2016'
 

 

Parzelle in Münchenstein – Studienauftrag

Das Gstad-Quartier befindet sich westlich unterhalb des Dorfkerns von Münchenstein in unmittelbarer Nachbarschaft zu grossvolumigen Industrie und Gewerbebauten auf der einen und einem kleinformatigen Wohnquartier auf der anderen Seite. Hier soll ein Mix aus Wohnungen für Singles und Pendler in den oberen Etagen und Geschäftsräumlichkeiten in den unteren Etagen entstehen.

Blaser Architekten wurden zusammen mit zwei weiteren Architekturbüros zu einem Studienauftrag eingeladen. Das Siegerprojekt bildet die Grundlage für die Ausarbeitung der Quartierplanung.

Blaser Architekten AG – Willkommen im Team

Wir freuen uns sehr, Benjamin Woike nach zwei Jahren Auslandaufenthalt wieder als Architekt in unserem Büro begrüssen zu dürfen. Benjamin Woike arbeitet im Projektteam 'FMI Friedrich Miescher Institut, Basel'.
Neu in unserem Team ist Doris Lussi. Sie arbeitet als Hochbauzeichnerin am Projekt 'Erweiterung Stücki Business Park'.

Wir wünschen Doris Lussi und Benjamin Woike einen guten Einstieg resp. Wiedereinstieg und freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit.

Erweiterungsbau Fondation Beyeler Riehen – Studienauftrag

Blaser Architekten erarbeiteten zusammen mit Nakamura & NAP Architekten, Tokyo, Vogt Landschaftsarchitekten, Schnetzer Puskas Ingenieure und Transsolar Klima Engineering, als eines von total 11 Teams einen Studienauftrag für den Erweiterungsbau der Fondation Beyeler in Riehen. Der geplante Neubau kommt in den Iselin-Weberscher Park in Nachbarschaft zum bestehenden Museumsbau im Berowergut zu liegen. Wie die bestehende Museumsanlage wird auch die Erweiterung in einen wunderschönen Landschaftspark eingebettet. Das neue Gebäude kann so als Ergänzung des Museums wahrgenommen werden und dennoch eine eigene Identität und ein eigenes Pofil erhalten. Es soll dem Entwicklungspotenzial des meistbesuchten Kunstmuseums der Schweiz zusätzlichen Raum geben und Nutzungen ermöglichen, die so im bestehenden, vollausgelasteten Gebäude des Architekten Renzo Piano nicht möglich sind. Die Jurierung der Projekte erfolgt nach einer Schlusspräsentation im Juli 2016.

Stücki Business Park – Vollausbau

2001 gewannen Blaser Architekten einen Studienwettbewerb für die 23'000 m2 grosse Parzelle zwischen den Geleisen der Deutschen Bahn und dem Stücki Areal im Nordosten von Basel. In der Folge entstand als Teilprojekt von 2006 bis 2012 der Stücki Business Park, ein Labor- und Bürogebäude mit flexibler Nutzung im Bereich 'Life Sciences' und höher gestellten Gewerbes. Die Ebene der 'Höhenstrasse' dient dabei als Eingangs- und Kommunikationsebene. Darüber liegen sechs Labor- und Büroetagen. Durch die innovative Fassadengestaltung mit einer eigens entwickelten Hightech-Membran in einer Fassadenlänge von 232 m wurde das Gebäude zu einem 'Eyecatcher'.

15 Jahre nach Abschluss des Studienwettbewerbs wurden wir nun von der Eigentümerin Swiss Prime Site mit der Erweiterung zum ursprünglich geplanten Vollausbau des Areals betraut. So entstehen in den nächsten Jahren anstelle der bestehenden Parkplätze vier weitere Baukörper mit Labor- und Büronutzung, die ebenfalls über die 'Höhenstrasse' erschlossen werden.

Flüchtiges Zuhause

Temporäre Räume

Die Welt und die in ihr lebenden Menschen sind in grosser Bewegung. Gemäss UNHCR befinden sich erstmals seit dem zweiten Weltkrieg mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht im Ausland oder leben als Vertriebene im eigenen Land. Für das Jahr 2016 werden die Zahlen noch dramatischer ausfallen. Asyl- und Arbeitssuchende, Hungernde und Vertriebene verlassen ihr Zuhause und sind gezwungen, sich in Notunterkünften provisorisch einzurichten. Wir haben nicht nur ein humanitäres Flüchtlingsproblem, sondern auch ein akutes Wohnungsproblem, das nun immer mehr in die öffentliche Debatte gelangt.
 
Temporäre Bauformen kennen wir bereits seit langem z.B. als alltägliche Behausungen der Nomadenvölker, als Expeditionsunterkunft, als Notunterkunft nach Naturkatastrophen, als Raumerweiterung bei Platzmangel oder als temporäre Orte für spezielle, auch religiöse Veranstaltungen (z.B. Kumbh Mela, Indien). Wie unterscheidet sich temporäre Architektur von der permanenten Architektur? Was verbindet sie mit Mobilität und Flexibilität? Wie wollen, sollen und müssen wir uns räumlich organisieren um raumbedürftige Menschen in Europa, der Schweiz und in der Region Basel bei uns zu integrieren? Gibt es Alternativen zu den temporären Bauformen?
 
'Flüchtiges Zuhause – Temporäre Räume' soll Zusammenhänge und Möglichkeiten aufzeigen, wie wir die räumliche Situation in der Welt verbessern können.
 
Dauer 6. April 2016 bis 29. Juni 2016
 

Ausstellung
Ausstellung der Harvard University, South Asia Institute, Cambridge 'Kumbh Mela. The Ephemeral Megacity'. Ein Forschungsprojekt der Harvard University zur grössten temporären Stadt der Welt für 80 Millionen Besucher.
IKEA Refugee Shelter mit Porträts von Flüchtenden und Eindrücken aus Lagern. 

Veranstalter
schauraum-b 

Vortragsreihe
Über den Zeitraum der Veranstaltung finden interessante kostenlose Vorträge mit Publikumsgespräch statt.
Programm: events
 
Sponsoren
die Veranstaltungsreihe findet statt mit freundlicher Unterstützung von 'CMS Christoph Merian Stiftung', 'Swisslos Basel-Landschaft', 'Swisslos Fonds Basel-Stadt', 'The South Asia Institute of Harvard University'.
 

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