Swatch Omega SO51, Biel | 2011

Auf dem ehemaligen 'Gygax-Areal' in Biel soll das neue Hauptquartier von Swatch AG, auf dem historischen Omega Areal neue Produktionsbauten für Omega AG entstehen. Beide Firmen sind Tochtergesellschaften der Swatch Group AG. Aus einem eingeladenen Architekturwettbewerb ging das Team Shigeru Ban Architects mit Blaser Architekten AG als Local Architect, Hermann Blumer dipl. Ing. ETH als Holzbauingenieur, Transsolar Klima Engineering als Energieberater und Fontana Landschaftsarchitektur als Sieger hervor.

Der Entwurf von Shigeru Ban interpretiert die Wettbewerbsvorgaben folgendermassen: Die vorgesehenen Neubauten repräsentieren Einheit und Identität der Standorte durch Materialwahl und Gebäudekonzepte. Den klassisch präzisen Volumen von Omega steht ein organisch verspielter Körper des Swatch Gebäudes gegenüber. Alle Neubauten haben jedoch die Gemeinsamkeit zeitgemässer Energietechnik und werden in Holzbauweise erstellt. Der für beide Firmen geplante gemeinsame zentrale Kopfbau lässt den bestehenden Altbauten Raum, bildet mit diesen zusammen die Omega Plaza und leitet räumlich zur Nikolas Hayek Plaza und dem Haupteingang des neuen Swatch Areals über. Die im Wettbewerbsprogramm vorgesehenen drei Neubauten der Swatch AG werden zu einem langgezogenen Volumen zusammengefasst, welches sich über der Hayek Plaza mit dem Omega Areal verbindet.

Die Parkierung wird beidseitig des Geländes entlang einer zentralen Längsachse angelegt. Dadurch werden die Zugangswege der beiden Firmen verkürzt, die allgemeine Orientierung auf dem Gelände geklärt und der Gesamtraum besser verständlich gemacht.