Sehen – Sehen | 2010 - 2010

Zeichnungen von Mette Stausland
Fotografien von Werner Blaser

18. Juni 2010 bis 16. September 2010

... ansehen, aussehen, einsehen, hellsehen, hinwegsehen, übersehen, umsehen, unbesehen, vorsehen, wahrnehmen, wegsehen, wiedersehen, zusehen ... Teil jeder bewussten Wahrnehmung, jedes gezielten Vorhabens. Der Autor erkennt durch sein Werk und wird seinerseits durch dieses wahrgenommen. Kultureller Hintergrund (des Erzeugers, des Betrachters, des Inhalts...) und situativer Moment bilden einen Code des Sehens. Gestalten heisst hier auch Sichtverbindungen schaffen.

In der hier vorliegenden Schau 'Sehen-Sehen' soll sich die Gegenüberstellung geplanter Willensäusserung und zufälliger Entdeckung manifestieren. Mettes Sichtfelder überblenden zu Werners Blickwinkeln. Déjà-vu und spontane Erkenntnis sind natürlich erwünscht. Die Anwesenheit der photografischen und gezeichneten Bilder in diesem, in erster Linie für unsere berufliche Arbeit konzipierten Raum, erzeugt im Hintergrund Stimmungen und kann direkt als Inspirationsquelle und argumentatorische Hilfe in unsere architektonischen Diskussionen eingebaut werden. Insofern verfolgen wir sehr wohl einen didaktischen Zweck, vielmehr aber möchten wir dazu inspirieren den Blick wieder mehr auf das Gegenwärtige und Verschleierte zu richten und zum sinnlichen Denken anzuregen.

e v e n t s

Freitag, 18. Juni 2010 - 18:00

Impressionen der Vernissage von Sehen-Sehen mit Bildern von Mette Stausland und Fotografien von Werner Blaser.