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Digitalisierung verändert die Welt, die Stadt, den Raum und den Mensch

Digitalisierung verändert unser Leben, schneller als wir wohl mithalten können. 

Durch die zunehmende Durchdringung der Digitalisierung in all unsere Lebensbereiche, wird sich die Stadt, der Raum und Mensch stark verändern. Wie sehen die Stadt und der Raum der Zukunft aus? Wie lässt es sich in ihr und ihm leben? Welche Vorteile und Gefahren birgt die Digitalisierung unserer Welt? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf das Räumliche? 

Ab April 2017 findet im schauraum-b eine Ausstellung und Veranstaltungsreihe zu diesem Thema statt. Es interessiert und dabei vorallem den Einfluss der Digitalisierung auf den Raum, die Stadt und den Menschen. z.B.
- welchen Einfluss könnte der Verkehr mit autonomen Fahrzeugen auf den Stadtraum und die Stadtplanung haben?
- welchen Einfluss hat Teilen statt Besitzen auf Geschäfte, den Wohnraum etc?
- wie bewegen und Orientieren wir uns neu in der Stadt in Abhängigkeit von digitalen Systemen? braucht es noch Strassenschilder?
- Roboterisierung, direkter Kontakt zu Robotern (z.B. Empfang Hotel, Putzen, Bauen, etc.)
- Verändert sich der Begriff ‚Realität’ in Bezug zum ‚Virtual Space’?
- Welche Veränderungen bringt die Virtual Reality in die Planung?
etc.

 

Möglichkeiten des Digital 3-D printings

Herr Blaser, wie veränderte sich die Beziehung zwischen Architektur und Technik im Verlauf der Zeit?

Früher entstanden technische Innovationen im Bauen selbst. Es war die gotische Architektur, die den Stein in die Höhe trieb. Heute werden neue Techniken zuerst in anderen Disziplinen entwickelt und angewendet. In der Medizin und der Flugzeugindustrie sowie im Produktdesign wird bereits mit Digital 3-D Printing gearbeitet. Neue Technologien entwickeln sich schnell und die Baubranche gehört nicht mehr zu den Ersten, die darüber Bescheid weiss. 

Wo kann Digital 3-D Printing in der Architektur eingesetzt werden? 
Digital 3-D Printing erlaubt es uns, individuell selbstgedachte Bauteile herzustellen und mit den verschiedensten Materialien zu arbeiten. Dadurch können wir diese Technologie so gut wie überall einsetzen. Dennoch wird sich die Anwendung auf Teilbereiche beschränken. Den grössten Einsatz sehe ich in der Konstruktion von Verbindungssystemen für herkömmliche Baustoffe sowie in der Herstellung von vorfabrizierten Konstruktionen. 

statt Gewerbe Gewerbestadt

Geeignete Gewerbeflächen werden in den Städten immer rarer. Wir belegen immer mehr Wohnraum pro Person, für Unternehmen, die Lärm oder Betriebsamkeit verursachen, wird es hingegen immer schwieriger Gewerbestandorte in den Städten oder in Stadt Nähe zu finden. Wir konsumieren zwar gewerbliche Dienstleistungen, möchten aber alle Gewerbe, die nicht leise und sehr sauber sind und keine hohen Mietrenditen abwerfen, möglichst aus der Stadt verdrängen. So sind in den letzten Jahren viele gewerbliche Unternehmen aus unseren Städten verschwunden.

In Wien zum Beispiel, hat sich das Gewerbe in den letzten 20 Jahren auf Druck der Wohnnutzung aus der Stadt verabschiedet. Vor ein paar Jahren schliesslich, schritt der Staat respektive die Stadt Wien ein und schützte den letzten Stadtbezirk 'Liesing', einen ehemaligen Industrie- und Gewerbestandort, vor der Spekulation. Zonenvorschriften und Auflagen bewirken, dass die grossen Areale und Hallen dem Gewerbe und der industriellen Nutzung erhalten bleiben.

Engagement gegen 'Guerillakämpfer'

BaZ Artikel im Kulturteil über Christian W. Blaser's Engagement im schauraum-b , BaZ | Donnerstag, 22. Juli 2010 

 

Im Wald: Die Hüttenbauer, Schweiz Aktuell SF DRS, Sommer 2011

Fünf Personen, drei Wochen im Wald: eine Waldhütte ensteht. Ein kompetentes Bauteam hat auf ökologische und nachhaltige Weise eine anspruchsvolle Waldhütte gebaut. «Schweiz aktuell» hat die Hüttenbauer bei ihrem Wettlauf gegen die Zeit begleitet.

Im Sommer 2011 habe ich drei Wochen im Wald Hohrain in Niederhelfenschwil, St. Gallen mit dem Förster Hitsch Rohner, der Ökofachfrau Deborah Marcandella, der Abenteurerin Liza Andrea Kuster und dem Zimmermann Michael Koller innerhalb von drei Wochen eine anspruchsvolle Waldhütte gebaut. Mit dem Sommerprojekt beleuchtete SF DRS 'Schweiz aktuell' ein aktuelles Thema: Den Umgang mit dem Wald, das Leben mit der Natur, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz beim Bauen. Die Zuschauer sollten hautnah miterleben, wie das Bauteam seine Aufgabe und das Leben im Wald meistert. Die Sendung stand im Zusammenhang mit dem 'UNO-Jahr des Waldes 2011'.

Expo2015 Weltausstellungen

Weltausstellungen gibt es schon seit 1851 mit der Great Exhibit in London mit dem Crystal Palace von Sir Paxton. Erstmals haben sich 28 Länder auf 10 Hektaren 6 Mio Besuchern präsentiert. Im Abstand von ein bis vier Jahren wiederholte sich die Leistungsschau, die z.B. Eisenbahnen, den Eiffelturm, Rolltreppen oder das Hansaviertel in Berlin hervorbrachten. Schon 1992 habe ich Sevilla, 1998 Lissabon, 2000 Hannover und diesen Sommer Milano besucht.

An den Weltausstellungen interessieren mich drei Dinge: Inhalt (Thema), Raum (Architektur) und Menschen und Vermittlung. Interessant dabei ist, dass und wie die drei zusammenhängen. Der Titel der Expo2015 in Milano heisst 'Feed the Planet, Energy for Life'. Die rund 140 Länder, zahlreiche NPO sowie private Firmen, stellen den Zustand und Zukunft der Welternährung mit Nahrungsmitteln und Wasser vor. Sie gehen der Frage nach, ob es möglich ist, die Versorgung der gesamten Weltbevölkerung mit Wasser und Nahrung zu garantieren. Gelingt dies ohne die biologische Vielfalt der Erde einzuschränken? Die Beiträge sind vielseitig und unterschiedlich. Alle Pavillons haben ein vielfältiges szenografisches Konzept. Alle Sinne wie Klang, Geruch, Geschmack, Haptik und Sehen werden angesprochen und bei den vielleicht bis 20 Mio. Besuchern aktiviert. Die Inhalte werden unterschiedlich als Leistungsschau, kritische Fragestellung, Analyse oder Vision präsentiert.

Die Welt vor allem Afrika ist immens gross...

Die Welt ist immens gross- viel, viel grösser als wir uns das hier vorstellen konnten. Man kann es weder sehen noch denken aber hier ein Beispiel mit der Grafik von Kai Krause ‚The True Size of Africa’. Mit der Grafik soll die Einsicht der Grösse von Afrika versinnbildlicht werden. Die Karte ist in der realen Mercator-Projektion gezeichnet und zeigt die wahren Grössen der Länder. Dies und mehr über den Kontinent mit 54 Ländern und über 1 Milliarde Menschen und geschätzten 2000 Ethnien kann man bis am 13. September in der Ausstellung ,Making Africa’ im Vitra Design Museum in Weil am Rhein, ab Herbst 2015 im Guggenheim Museum in Bilbao  und später im Centre de Cultura Contemporania in Barcelona im Frühjahr 2016 bis 2019 sehen.

Kumbh Mela 2013, Allahabad Indien: 'Mapping eine temporäre Megacity'

Durch die durch eine Zusammenarbeit entstandene Freundschaft mit dem indischen Architekten Rahul Mehrotra hatte ich im Januar, Feburar 2013 die Möglichkeit an einem interdisziplinären Projekt des South Asia Institutes der Harvard University teilzunehmen. Ein Team von Harvard Professoren und Studenten aus der Religionswissenschaft, Medizin, Ökonomie, Anthropologie und Landschaftsarchitektur 'mappten' das grösste religiöse Fest der Welt.

Die velofreundlichsten Städte der Welt. Copenhagenize Basel by Biking!

Der Copenhagenize Bericht rangiert die velofreundlichsten Städte der Welt. 2013 verteidigt Amsterdam den Titel vor Copenhagen als weltweit velofreundlichste Stadt.
Der Copenhagenize Index gibt Städten Noten für ihre Bemühungen um die Wiederherstellung, Förderung und Aufrechterhaltung der Velofahrqualtitäten. Den Städten wurden Punkte in 13 verschiedenen Kategorien vergeben. Darüber hinaus gab es ein Potential für Bonuspunkte für besonders eindrucksvolle Anstrengungen oder Ergebnisse in der Veloförderung.
Die 13 Kategorien beurteilen die politische Fürsprache, Kultur, Faszilitäten, Infrastruktur, Ausleihe, Geschlechterquote, %Anteil Verkehrsteilnehmer, %Anteil Anstieg, Sicherheitswahrnehmung, politische Agenda, soziale Akzeptanz, Stadtplanung und Verkehrsberuhigungsmassnahmen.
Als einzige Schweizer Stadt wurde Zürich unter die Lupe genommen, ist aber nicht unter die Top 20 gekommen. Wie Basel abschneiden würde ist schwierig zu beurteilen. Viel wird hier gemacht fürs sichere Velofahren-ich selbst fahre einfach Velo und freue mich mit einem guten Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit von A nach B zu kommen. In grossen Städten entsteht durch das rege Velofahren eine Bewegung, ein Groove mit positiven Auswirkungen auf das Leben. Städte mit einer guten Langsamverkehrinfrastruktur sind auch Gewinner anderer Städterankings. Let's Copenhagenize Basel by Biking!
 
 
 
 

Local/Executive Architect, Partnership based on confidence

When an architecture firm from one location is working on a project that is outside of their geographic location or range of expertise, the Design Architect can work with an architect that is local to the project site or skilled in the area. The Design Architect works with the Local Architect in order to complete the project, and the Local Architect becomes the 'architect of record'. This working relationship and collaboration is common when world-renowned architects get contracts in foreign countries or win competitions but find themselves in need of architects with practical skills and knowledge of local conditions.

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